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Metzeler Sportec M9 RR Test auf Honda CBR600RR und BMW S1000R: Der Metzeler Sportec M9 RR ist ein Hypersportreifen der besten Güte. Ganz gleich ob Landstraße, Trackday, Sonnenschein oder Regen, der M9 RR kann einfach alles. Wie gut der Nachfolger des Metzeler M7 RR ist und in welchen Punkten sich der Reifen verbessert hat, erfährst du in unserem ausführlichen Metzeler Sportec M9 RR Test.
Hinweis: Wir haben den Metzeler Sportec M9 RR auf der Honda CBR600RR und BMW S1000R ausführliche getestet. Der Test bezieht sich auf die Erfahrungen mit der Honda, Ergänzungen zum Fahrverhalten mit der S1000R findest du jeweils unter den jeweiligen Punkten.
Inhaltsverzeichnis
Technologien des Metzeler Sportec M9 RR
Der Metzeler Sportec M9 RR ist die Speerspitze des Unternehmens und so kommen nur die fortschrittlichsten Technologien zum Einsatz. Welche Features den Sportec M9 RR so gut machen, erklären wir dir hier kurz und knapp.
Full Silica Mischung
Obwohl für viele der Begriff Silica und Sportreifen nicht zusammenkommen mag, so beweist der M9 RR, dass auch Silica in allen Lebenslagen performen kann. Dank des ultrafeinen Silicas am Vorder- und Hinterrad funktioniert der Reifen ab der ersten Kurve und auch bei niedrigen Temperaturen ohne bei Hitze abzubauen. Auch bei Nässe kommt die spezielle Silica Mischung den Fahreigenschaften zu Gute. Außerdem wird die Laufleistung extrem erhöht!
Profillose Reifenschultern
Profillose Reifenschultern sorgen für maximale Auflagefläche in voller Schräglage und somit den besten Grip.
Cap&Base 2 Komponenten Layout
Sowohl am Vorderreifen, als auch am Hinterreifen verfügt der M9RR über 2 Mischungszonen (beide Full Silica). Die Weiche Mischung auf den Schultern verspricht besten Grip in Schräglage, die harte Mischung auf der Lauffläche sorgt für lange Haltbarkeit und ein gutes Aufwärmverhalten in allen Temperaturbereichen.
Zentraler profilloser Laufstreifen
Der schmalere profillose Bereich in der Reifenmitte sorgt für verbesserte Wasserverdrängung. Die Längsrillen für maximale Wasserdrainage.

Im Performance Radar Chart siehst du auf Anhieb wie sehr sich der Sportec M9 RR im Vergleich zum Vorgänger, dem M7 RR, verbessert hat. Vor allem im Bereich der Rennstreckentauglichkeit und beim Trockengrip hat sich am meisten getan. Aber auch die Laufleistung konnte extrem gesteigert werden. Generell hat sich der Metzeler M9 RR in allen Punkten im Vergleich zum Vorgänger massiv verbessert.
Metzeler Sportec M9 RR Test

Der neue Metzeler Sportec M9 RR richtet sich an Fahrer von Superbikes und Hypernakeds. Der Sportec M9 RR eignet sich dabei nicht nur für Schönwetter Landstraße und Trackdays, sondern auch für kühlere Tage und Regenwetter. Die größte Herausforderung für das Forschungs- und Entwicklungsteam war es, den SPORTEC M9 RR so zu konstruieren, dass er mit einer Vielzahl von Motorrädern und den jeweiligen elektronischen Assistenzsystemen einwandfrei funktioniert, so Metzeler. Wir verraten im Metzeler Sportec M9 RR Test ob dies gelungen ist.
Grip auf trockener Straße
Der Metzeler M9 RR fällt laut Hersteller in die Kategorie Hypersport. Das bedeutet, dass er auch für den Rennstreckeneinsatz gemacht ist und im Umkehrschluss hohe Temperaturen braucht um vollen Grip zu entwickeln. Beim M9 RR wurde die Mischungszusammensetzung jedoch so gut austariert, dass er wirklich in ALLEN Temperaturbereichen bestens funktioniert.
Ganz gleich ob sportliches Angasen bei 35° Celsius oder aber an kühlen Herbsttagen, der Sportec M9 RR schafft es immer zu überzeugen. Besonders positiv ist das Aufwärmverhalten des Reifen zu erwähnen. Direkt ab dem ersten Meter fährt sich der M9 RR sehr gut und stellt bereits sein gesamtes Potenzial zur Verfügung. Generell kann man sagen, dass der Reifen immer sofort einsatzbereit ist. Nur bei Temperaturen unter 10°C braucht der Reifen ein paar Kurven Aufwärmzeit.
Im Trockenen bietet der M9 RR im Temperaturbereich von 20-35°C in ALLEN Lagen viel Grip. Bis hinunter in die tiefsten Schräglagen vermittelt der Reifen viel Vertrauen. Auf unserer CBR600RR haben wir es nicht geschafft den Reifen am Hinterrad zum Rutschen zu bringen. Bei kühleren Temperaturen (10-15°C) funktioniert der Reifen ebenfalls noch sehr vorbildlich. Nur in tiefster Schräglage und im kalten Zustand kann man einen Gripverlust feststellen, der sich aber sehr gutmütig ankündigt.
In unserem Test ist uns außerdem aufgefallen, dass der Sportec M9 RR vor allem Bitumenflecken / Ausbesserungen auf der Straße nicht sonderlich mag. Diese sind in Schräglage also besser zu meiden! Unterschiedliche Asphaltsorten sind für den M9 RR hingegen gar kein Problem, die Roadracing-Erfahrung von Metzeler macht sich bezahlt!
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auch auf der BMW S1000R gelten die obigen Beobachtungen. Der Reifen bietet massig Grip, Regeleingriffe der Elektronik sind extrem selten. Das Hinterrad kündigt sich beim harten Beschleunigen gutmütig an, der Vorderradgrip ist in allen Lebenslagen ausgezeichnet. Generell passt der Sport M9 RR perfekt zu den Fahrleistungen der S1000R im Landstraßeneinsatz.
Grip auf nasser Straße
Der M9 RR ist mit seiner 100% Silica-Mischung für den Regeneinsatz geradezu geschaffen. Auch das Profil verspricht eine gute Wasserableitung. In unserem Nasstest konnten wir den Reifen bei strömenden Regen und dann bei kontinuierlich abtrocknender Straße, also in allen Nasssituationen, fahren. Das Resultat war dabei erstaunlich. Während die ersten Meter noch mit Vorsicht angegangen wurden, stellte sich extrem schnell ein unglaubliches Vertrauen in den Reifen ein, das auf der Hausstrecke nach 2 Runden in einer extrem sportlichen Fahrweise endete. Mit zunehmend abtrocknender Straße wurde das Tempo dann immer schneller, bis man dann auf feuchtem Asphalt beinahe die gleiche sportliche Fahrweise an den Tag legen konnte, wie im Trockenen.
Ein Vergleichsfahrzeug (Ninja ZX10-R), mit dem ContiSportAttack bereift, hatte in keiner Situation und unter größter Anstrengung keine Chance mit dem M9RR auch nur ansatzweise bei Nässe mitzuhalten. Ganz allgemein kann man sagen, dass der M9 RR bei Nässe fast das gleiche Fahrverhalten wie im Trocknen bietet und viel Vertrauen schafft. Er bietet besten Grip und auch sehr sportliches Fahren ist auf feuchtem Asphalt ohne Probleme möglich. Der Wow-Effekt stellte sich bei uns auf jeden Fall ein!
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auf der S1000R hat der Reifen auf feuchten Stellen ebenfalls überzeugt. Die lineare Leistungsentwicklung der Maschine kann den Reifen auf nassen Streckenabschnitten ebenfalls nicht wirklich aus der Ruhe bringen, sofern man mit Menschenverstand fährt.
Bremseigenschaften
Auch beim Anbremsen kann der M9 RR voll und ganz überzeugen. Ob nass oder trocken, mit dem M9 RR lässt sich sehr gut und vor allem stabil verzögern. Das Vorderrad gibt dabei viel Feedback. Auch auf der Bremse hat uns der M9 RR sehr überzeugt.
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auf der BMW hat der M9 RR auf der Bremse ebenfalls überzeugt. Die Bremsstabilität ist hervorragend, der Reifen lässt sich auch auf der Bremse wunderbar in die Kurve werfen. Dabei bleibt er stets neutral im Fahrverhalten und liegt satt und vertrauenserweckend auf der Straße. Im Dynamic Pro Modus haben wir es nicht geschafft das ABS zum Eingriff zu bringen.
Fahrkomfort
Der Fahrkomfort des Metzler Sportec M9 RR ist sehr gut. Durch die überarbeitete Karkasse blieb der Reifen nicht nur gleich stabil wie der M7 RR, es wurde auch der Laufkomfort verbessert. Für einen Hypersportreifen empfinden wir den M9 RR als extrem komfortabel ohne schwammig zu wirken oder an Feedback einzubüßen. Das liegt vor allem an der extrem hohen Eigendämpfung des Reifens, die auch schlechten Asphalt gut wegbügelt. Vom Eigendämpfungsverhalten her ist der M9 RR einer unserer Favoriten unter allen Supersportreifen auf dem Markt! Man spürt hier deutlich, dass viel Erfahrung aus dem Roadracing eingeflossen ist.
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auf der S1000R empfanden wir den Reifen als komfortabel aber keinesfalls als Tourenwunder. Die harte Fahrwerksabstimmung im DDC Modus „Hard“ lässt etwas Komfort vermissen, die der M9RR nicht mit seiner Eigendämpfung ausgleichen kann. Trotzdem überzeugt der M9 RR in diesem Kapitel für einen Hypersportreifen.
Reifenverschleiß
Der M9 RR macht alles unaufgeregt mit, was auch das sehr homogene Verschleißbild zeigt. Auch nach dem extremen Angasen auf der Passstraße zeigt sich der M9 RR unbeeindruckt, zumindest auf der Drehmomentschwachen CBR600RR. Der Reifen fährt sich im Allgemeinen aber sehr homogen ab. Mit zunehmenden Verschleiß konnten wir ganz leichte Einbußen in Hinblick auf die Fahreigenschaften erspüren. Doch auch dann bleibt der M9RR noch einer der besten Reifen auf dem Markt!
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auch auf der BMW S1000R konnten wir keine großen Verschleißerscheinungen feststellen. Der Hinterreifen ist extrem abriebfest und widerstandsfähig. Andere Hypersportreifen bröseln förmlich auf, der M9 RR überzeugt mit einem glatten und homogenen Reifenbild. Generell haben wir außerdem festgestellt, dass der Reifen auch bei langer sportlicher Beanspruchung nicht zum Überhitzen neigt.
Laufleistung
Auch im Hinblick auf die Haltbarkeit und Laufleistung ist der M9 RR eine große Überraschung und vor allem eine Empfehlung. Mit kaum einem anderen Hypersportreifen lassen sich dermaßen hohe Laufleistungen realisieren! Der Sportec M9 RR kann auch auf extrem starken Bikes wie der Aprilia Tuono bei sehr sportlicher Manier mit einer Laufleistung von rund 4.000km überzeugen. Wo gibt es sowas denn sonst noch!?
Laufleistung des Metzeler M9 RR:
- Extrem sportliche Fahrweise auf 150 PS + Bikes: 4.000km
- Sportlicher Landstraßenbetrieb bis 150 PS: 4.000-6.000km
- Normales Sporttouring & Bikes bis 100 PS: ggf. 6.000km +
In unserem aktuell laufenden Langzeittest haben wir bereits mehr als 2.500km auf dem Reifen, der aber nach wie vor WIE NEU! aussieht. Wir werden berichten sobald der Reifen auf unserer CBR600RR die gesetzliche Abfahrgrenze erreicht hat. Die Laufleistung von vielen weiteren Reifen findest du hier in unserer Hitliste…
Update: Der Sportec M9RR hat auf unserem Testfahrzeug der CBR 600 RR eine Laufleistung von 5.456 Kilometern erreicht. Dabei wurde die CBR oftmals sehr sportliche bewegt und überwiegend im Landstraßeneinsatz genutzt. Diese Laufleistung ist für einen Hypersportreifen dieser Güte wirklich exzellent!
Fahrstabilität / Kurvenstabilität
Der Metzeler M9 RR liegt sehr stabil. Auch in schnellen Kurven und bei viel Schräglage fährt der Hypersportreifen aus dem Hause Metzeler sehr zielgenau. Ganz gleich ob Supersportler oder Nakedbike, der M9 RR bietet genau die Stabilität, die man von einem Hypersportreifen erwarten darf. Trotzdem ist der Reifen keinesfalls träge, er bietet jederzeit genügend Optionen für feine Korrekturen ohne große Mühe!
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Der obige Absatz trifft 1:1 auch auf die Verwendung auf der BMW S1000R zu.
Agilität / Einlenkverhalten
Besonders gut gefallen hat uns das agile und leichtfüßige Handling des M9 RR. Dabei lässt sich der Reifen wunderbar um die Kurven werfen ohne kippelig oder nervös zu wirken. Beim direkten Vergleich zwischen Diablo Rosso II und M9RR konnte man beinahe meinen, ein komplett anderes Motorrad zu fahren. Außerdem lenkt der M9 RR sehr präzise ein, was es sehr einfach macht die gewünschte Linie zu treffen.
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auch auf der Hypernaked aus München macht sich der M9 RR sehr gut. Der Reifen harmoniert perfekt mit dem stabilen Fahrwerk der S1000R und verleiht der Maschine eine gute Note Spritzigkeit. Der M9 RR lässt sich wunderbar agil über das Vorderrad fahren ohne jemals nervös zu wirken.
Aufstellmoment
Der Metzeler M9 RR verhält sich sehr neutral beim Anbremsen in Schräglage. Wir konnten nur ein ganz geringes Aufstellmoment feststellen, das jedoch mit zunehmender Laufleistung stärker zu werden scheint. Trotzdem kein Grund zur Sorge, der Sportec M9 verhält sich wunderbar beim Anbremsen in Schräglage.
Sportec M9 RR Erfahrungen BMW S1000R: Auf der BMW S1000R konnten wir kein Aufstellmoment feststellen. Außerdem kippt der Reifen beim Hineinbremsen in den Radius und Loslassen der Bremse nicht ein, was einen sportlichen Fahrstil auf der Bremse ermöglicht.
Luftdruck
Im Rahmen unseres Tests haben wir auf der Landstraße den Luftdruck ein wenig angepasst. Auf unserer CBR600RR haben wir den M9 RR in den Dimensionen 120 vorne und 180 hinten mit einem Kaltdruck von 2,1 bar vorne und 2,5 bar hinten gefahren und uns ziemlich wohl gefühlt. Auf der Rennstrecke kann man sich ganz grob an den Werten des Racetec RR orientieren, wobei dies mit Vorsicht zu genießen ist!
- Luftdruck Landstraße (kalt): 2,1-2,3 bar VA / 2,2-2,5 bar HA (je nach Fahrzeug, die CBR 600 RR PC 37 ist sehr leicht!)
- Luftdruck Rennstrecke (warm): 2,3-2,5 bar VA / 1,8-2,3 bar HA
Luftdruck BMW S1000R: Auf der S1000R sind wir den Sportec M9 RR mit 2,3 bar an der Vorderachse und 2,4 bar (kalt) an der Hinterachse gefahren. Am Hinterrad lässt sich der Luftdruck unter Umständen auch noch weiter absenken, um mehr Temperatur in den Reifen zu bekommen.
Eine vollständige Tabelle mit dem Luftdruck aller Trackday-Reifen findest du hier…
Metzeler Sportec M9 RR Erfahrungen
Honda CBR600RR: Hohe Laufleistung, exzellenter Nassgrip, sportliche Fahreigenschaften und Rennstreckentauglichkeit im Hobbybereich. All diese Attribute vereint der Sportec M9 RR in einem Reifen. Für uns ist der Metzeler M9 RR die eierlegende Wollmilchsau. Der M9RR hat extrem viele Stärken und so gut wie keine Schwächen. Auf unserer Testmaschine, der Honda CBR600RR PC37, überzeugte uns der Reifen vom ersten bis zum letzten Kilometer in allen Belangen. Aber auch auf Hypernakeds und anderen Supersportlern macht sich der Sportec M9 RR grandios!



BMW S1000R: Obwohl uns der Reifen auf der Honda schon extrem gut gefallen hat, konnte er auf der S1000R noch ein wenig mehr überzeugen. Das sportliche Fahrverhalten und das exzellente Wärmeverhalten des Reifens lassen die S1000R auch unter andauernder sportlicher Belastung nicht alt aussehen. Die hohe Verschleißfestigkeit spricht ebenfalls für den Einsatz auf Hypernakeds und Superbikes. Wer einen extrem sportlich und schön zu fahrenden Reifen für alle Wetter- und Temperaturlagen sucht, der wird mit dem Metzeler Sportec M9 RR definitiv fündig. Aus unserer Sicht eignet sich der Hypersportreifen aus München nicht nur für den Einsatz im sportlichen Landstraßenbetrieb, sondern auch für das ausgedehnte Touring das ganze Jahr über.




Aufgrund seiner extrem sportlichen Fahreigenschaften sehen wir den M9 RR außerdem auch auf Supermotos a la KTM 690, Husqvarna 701 und Gas Gas 700 SM. Er ist glücklicherweise auch in der 160er Breite am Hinterrad verfügbar. Wer eine lange haltbare Ganzjahresportwaffe auf seiner SUMO sucht, findet mit dem Sportec M9 RR eine Top-Alternative zum ContiAttack SM Evo!

In unserem Metzeler M9 RR Test auf der Honda CBR600RR und BMW S1000R konnte uns der Reifen jedenfalls voll und ganz überzeugen. Er bietet viel Grip, gutes Feedback und hält stets die Balance aus Agilität und Stabilität. Auch bei Nässe konnten sich beide Maschinen mit dem Sportec M9 RR noch wunderbar sportlich bewegen lassen. Wir verleihen dem Metzeler Sportec M9 RR daher das Prädikat „Besonders empfehlenswert“!
Unser Fazit: KAUFEN!
Alternativen zum Metzeler Sportec M9 RR
Der Metzeler Sportec M9 RR ist aus unserer Sicht nur schwer zu toppen. Folgende Alternativen mit einem ähnlichen Einsatzgebiet haben wir dir hier aber trotzdem aufgelistet:
- Pirelli Diablo Rosso IV Corsa
- ContiSportAttack 4
- Dunlop Sportsmart TT
- Bridgestone Battlax-S22
- Michelin Power GP
- ContiAttack SM Evo (nur für Supermotos)
Metzeler Sportec M9 RR Infovideo zum Reifen
Das Testvideo auf der BMW S1000R.
Und unser Testvideo zum Metzeler Sportec M9 RR auf der Honda CBR 600 RR!
Wie gefällt dir der Metzeler Sportec M9 RR? Hinterlasse uns einen Kommentar mit deinen Erfahrungen zum Reifen!
Metzeler Sportec M9 RR Einzelwertung
Der Metzeler Sportec M9 RR ist einer unserer Favoriten unter den Hypersportreifen. Er macht alles sehr gut und leistet sich so gut wie keine Schwächen. Wer einen sehr sportlichen Reifen für die Landstraße, das Hyper-Touring oder den ein oder anderen Hobby-Trackday sucht, aber auch bei schlechtem Wetter nicht in die Röhre schauen möchte, der ist mit dem M9 RR bestens bedient!
Empfehlung für:
- Supersportler
- Hypernakeds
- Supermotos
- Fahrtrainings / Hobby-Trackdays mit Anreise auf Achse
Vorteile
- Guter Trockengrip
- Guter Nassgrip
- Agil und handlich und doch stabil
- Viel Feedback und Vertrauen
- Gute Laufleistung
- Kurze Aufwärmzeit
Nachteile
- Leichte Schwächen bei ganz kalten Temperaturen
- Mag kein Bitumen
-
Laufleistung
-
Aufwärmphase
-
Grip kaltes Wetter
-
Grip warmes Wetter
-
Grip heißes Wetter
-
Nassgrip
-
Aufstellmoment
-
Eigendämpfung
-
Komfort
-
Kurvenstabilität
-
Einlenkverhalten
-
Sportlichkeit / Feedback
-
Agilität
8 Kommentare
Aprilia Tuono V4R APRC
Habe die Reifen ca. 4000 Kilometer drauf. Sportlich auf der Landstraße und 2 Tage Groß Dölln in der schnellsten Gruppe vorne mitgemischt. Sind jetztunmittelbar vor der Verschleißanzeige. Klare Kaufempfehlung.
Vielen Dank für das Feedback.
Bekomme morgen das dritte Paar in 2021 ;-). Bis jetzt 2 * 3.000 KM mit einer KTM Duke 790 BJ 2020 im Mühlviertel gefahren. Fast nur im Trockenen, viele enge Kurven, rauer Asphalt (eher ein Reifenfresser). Bin sehr zufrieden. Der Reifen fühlt sich nach wenigen Kilometern gut an, das Bike fällt in die Kurve, angenehmes Gefühl auf der Kante, volles Vertrauen beim Reinbremsen. Sehr zufrieden.
Danke für dein Feeback. Auch wir können das so bestätigen!
Gute Fahrt,
Das Bikereifen24.de Team
Habe den Reifen auf der 2012 Duke 690 heute 1. Mal gefahren. Soweit gut, rutscht nur bei Dreck auf der Strasse. Sehr schnell auf Temperatur. Sogar der Vorderreifen hatte mal gute Temperatur bekommen. Beim Pilot Power oftmals regelrecht kalt am Vorderreifen.
Hallo Nicole,
dass Sportreifen auf Dreck rutschen ist allgemein nicht zu vehindern. Wir wünschen dir eine gute Fahrt.
Grüße,
Das Bikereifen24-Team
Habe den M9RR seit einer Woche auf meiner CBR600F PC35 drauf und jetzt, nach ca.400km gut eingefahren, die letzten 100km sehr sportlich, hier meine Erfahrungen: Ich kann mich den Erfahrungen der Redaktion von bikereifen24 voll anschliessen. Meine erste 200km Runde liess ich es noch langsamer angehen, Aussentemperatur war ca.18°C und beide Reifen waren schwer auf Temperatur zu bringen. Die zweite 200km Runde, heute bei 20-23°C und Sonnenschein bei sehr sportlicher Fahrweise, spätes starkes bremsen vor Kurven, waren die Reifen fühlbar wärmer als beim erstenmal, aber trotzdem nicht so warm, wie meine alten Dunlop Qualifier 2. Im Vergleich zu den Dunlop dämpfen die Metzler besser, man spürt nicht so harte Schläge in den Armen bei Unebenheiten. Beim Grip habe ich nichts zu beanstanden. Zu Regeneigenschaften kann ich noch nichts sagen. Ich kann bestätigen, dass man diese Reifen nur durch aggressive Fahrweise warm bekommt, was aber auf einer Rennstrecke ein Vorteil sein wird, weil der Reifen da wahrscheinlich nicht so schnell anfängt zu schmieren, das teste ich nächste Saison aus.
Danke für dein Feedback und sehr interessant, dass es sich deckt. Dann liegen wir mir unserem Fahrgefühl also gar nicht so falsch 😉
Grüße vom Bikereifen Team